Tour 1 – Steilküstenritt an den Ostseestrand von Markgrafenheide
Gesamtlänge: 35 km
Erlebe den traumhaften Ostseestrand der Markgrafenheide. Reite kilometerlang am Strand durch den schneeweißen Sand und lasse das Wasser im Galopp hochspritzen. Von der Düne aus hast du den perfekten Blick auf das Meer und gleichzeitig auf den Naturraum der Rostocker Heide.
Der Ortsteil Markgrafenheide ist ein anerkanntes Seebad, welches von dem Landschaftsschutzgebiet Rostocker Heide umgeben ist. Früher war der Ort für die Torfgewinnung sehr von Bedeutung, da es einerseits die Moore zum Torfstechen gab und anderseits die Anbindung ans Wasser, um den Torf nach Rostock zu verschiffen. Einer Sage zufolge soll der goldene Sarg des Markgrafen in der Heide vergraben sein, daher der Name. Die Landschaft ist durch den geheimnisvollen, urwüchsigen Küstenwald und den Strand geprägt. Am Strand selbst, ist ein Teil der Düne als Steilküste zu bewundern.
Von Markgrafenheide aus sind es nur wenige Strandaufgänge bis nach Hohe Düne, ein weiterer Ortsteil Rostocks, welcher sich auf der Ostseite des neuen Stroms, gegenüber von Warnemünde befindet. Hohe Düne ist heute vor allem durch den einzigen Marinestützpunkt in Ostdeutschland, den seit 2005 bestehenden Yachthafen, den Kletterwald und die Fährverbindung nach Warnemünde bekannt. Für die Beschäftigung der Nicht- reitenden Begleitungen ist somit auch gesorgt.
Tour 2 – Bodden-Wanderritt zum Bernsteinresort Pütnitz mit optionalem Besuch des Technikmuseums und den Ruinen der roten Stadt
Gesamtlänge: ca. 31 km
Du wolltest schon immer mal Geschichte zu Pferd erleben? Dann ist der Wanderritt zur Halbinsel Pütnitz genau das Richtige für dich! Erlebe auf den Spuren der Vergangenheit die geheimnisvollen Ruinen der roten Stadt, den einstigen Flugplatz und das interaktive Technikmuseum. Die gigantische Halbinsel umfasst ein Wald-, Feld- und Wiesenareal von 600 Hektar. Reite gemütlich, direkt mit dem Blick auf den Saaler Bodden durch die maritime Bernsteinstadt Ribnitz–Damgarten.
Ursprünglich gab es 5 Flugzeughallen, in denen Flugzeuge gewartet, repariert und gebaut wurden, sowie eine Start- und Landebahn von 1300 m Länge und 2 Ablaufbahnen für Wasserflugzeuge. Der Flugplatz wurde vor und während des 2. Weltkrieges für die Ausbildung von Fliegern, Funkern und technischem Personal genutzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Pütnitz bis 1952 als Werft für hölzerne Fischkutter umfunktioniert. Unter der sowjetischen Besatzung wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut und wieder seinem ursprünglichen Zweck gewidmet, zu den Hochzeiten lebten bis zu 7000 sowjetische Soldaten in der roten Stadt. 1994 verließen die letzten sowjetischen Flugzeuge den Platz. Seitdem hat sich der Technikverein in Pütnitz die Erhaltung der Gebäude und die Errichtung mehrerer Ausstellungen zum Thema Ostblock zur Aufgabe gemacht. Heute ist der alte Flugplatz mit verschiedenen Fahrzeugen, wie Panzern, Bussen oder Geländewagen befahrbar. Vom Fliegerhorst zum Ferienresort – auf Pütnitz soll wieder Leben einkehren. Bis 2026 entstehen durch Center Parks 500 Ferienhäuser und 100 Appartements, ein weiterer Standort der Bernsteinreiter mit Kinderbauernhof, eine Kletterhalle in einem der Flugzeughangars sowie ein Wasserbecken, indem eine Surfwelle erzeugt wird.